top of page
Suche
  • AutorenbildJulia Ramos

Dein Traumkunde hört auf dich und fliegt auf dich

Was meine ich denn damit, dass dein Traumkunde auf dich hört?

Lässt du einen Sirenenhaften Schrei los und deine Kunden kommen in Strömen zu dir?

Wenn ich dir das versprechen könnte, dann würde ich damit richtig viel Geld verdienen.

Nein, das meine ich, du kannst deine Kreditkarte wieder wegstecken ;)


Ich meine damit, dass du mit deinem Traumkunden auf einer Wellenlänge liegst und er dich entsprechend als Expertin auf deinem Gebiet wahrnimmt.

Hier hört es allerdings nicht auf, sondern jetzt kommt der ganz wichtige Punkt: er lässt sich gerne von dir beraten!


So oft sehe ich gerade bei virtuellen Assistenten (= VA) das sie sich und ihre Expertise als Dienstleistung im Sinne von Dienst-leisten verkaufen. Sie stellen sich automatisch schon unter den Kunden, noch bevor es zu seiner Zusammenarbeit gekommen ist.

Der Schritt ins eigene Business findet nicht nur im Außen statt, sondern auch im Innen.

Sprich, die eigene Auffassung und Denkweise muss zwingend angepasst werden.

Normalerweise vermeide ich „muss“ denn oft genug geht es auch anders.

Auf diesem Gebiet ist es allerdings ein sehr wohlgemeintes „muss“, denn es liegen so viele unglaubliche Vorteile darin.

Die alte Denkweise sorgt nur dafür, dass man seinen Chef aus der Anstellung durch den Kunden austauscht, sprich, die Denkweise bleibt gleich, dass der Kunde der Chef ist und das Sagen hat. Es passiert, was der Kunde will, so wie früher der Chef.

Das ist allerdings frustrierend und verfehlt zum Teil die Vorzüge es eignen Business.

Denn wenn der Kunde König ist, dann bist du die Königin, weil ihr euch auf Augenhöhe begegnet!

Dein Traumkunde kann auf dich hören, wenn er dich als Expertin wahrnimmt.

Und er kann dich als Expertin wahrnehmen, wenn du selber annimmst, dass du über Fachwissen verfügst und das mit deinen Kunden teilen möchtest.

Dann bist du nämlich in der Position, deinen Kunden in den kommenden Schritten zu beraten und dein Traumkunde wird deine Beratung gerne annehmen.

Das bedeutet nicht, dass er zwangsläufig alles annimmt, was du vorschlägst, aber ihr werdet eine wertschätzende und produktive Unterhaltung führen.

Mit einem Alptraumkunden ist das schon nicht möglich, weil er sich tatsächlich als eine Art unfehlbaren Chef hält. Da habe ich ja schon im letzten Artikel geschrieben, warum ein Nein zur Zusammenarbeit von manchen potenziellen Kunden ein Segen sein kann.


Dein Traumkunde wird im Verkaufsgespräch spüren, dass ihr auf einer Wellenlänge liegt und dann fühlt sich eure Unterhaltung wie ein Gespräch an und nicht wie ein Verkauf und dann wird er dein Angebot gerne annehmen. Oder in anderen Worten: auf dich fliegen.

Dein Traumkunde fühlt sich von dir und deinem Angebot angezogen und besonders wichtig ist, dass er genau benennen kann, warum das so ist. Das zeigt nämlich, er hat verstanden, was eure Zusammenarbeit beinhaltet und will dich als Expertin an seiner Seite haben.

Du erfüllst nicht nur deine Aufgabe, sondern du berätst auch zum besten Vorgehen.

Das hat für viele Kunden einen sehr hohen Wert, denn das ist eine Art von Verbindung, wie man sie nicht zu jedem aufbauen kann.


So eine Verbindung kann sich ganz spontan zeigen, aber in aller Regel braucht es ein gegenseitiges „beschnuppern“ oder kennen lernen.

Und wie lernt man jemanden kennen?

Indem man Fragen stellt, und warum das für die Beziehung zu deinem Kunden wichtig ist, schreibe ich im nächsten Artikel.

3 Ansichten

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen

Schwieriges Thema: es geht um einen Angehörigen

Was ist, wenn es in dem schwierigen Thema um einen Angehörigen deines Patienten geht? Selbstverständlich ist dir bewusst, dass du keine Diagnose stellen kannst und deine Meinung zu dem medizinischen V

Schwieriges Thema: der Patient ahnt nichts

Wie geht man mit einem schwierigen Thema um, wenn der Patient nichts ahnt? Wie so oft, betone ich auch hier, dass es keine Patentlösung gibt. Es gibt jedoch eine gute Richtung, die es dir und deinem G

Schwieriges Thema: der Patient vermutet etwas

Im letzten Beitrag ging es darum, wie du mit schwierigen Themen umgehst, wenn dein Patient bereits Bescheid weiß. Dabei haben wir festgehalten, wie wichtig es ist, dass du den Raum für Gefühle und Ged

Comments


bottom of page