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  • AutorenbildJulia Ramos

SMART-Ziele 2/2

Letzte Woche haben wir angefangen, uns die SMART-Methode anzusehen und haben festgestellt, wann Ziele Spezifisch, Messbar und Attraktiv formuliert sind.

Für diese Woche schauen wir uns an, wie Ziele Realistisch und Terminiert formuliert werden können.


Wann ist ein Ziel realistisch? Ein Ziel ist etwas, dass du nicht sofort und ohne weiteres erreichen kannst, sonst würdest du es ja sofort umsetzen können.

Also können wir daraus schließen, dass ein Ziel nicht ganz so einfach in der Umsetzung ist. Damit du es allerdings erreichen kannst, darf es dich herausfordern.

Wie ist es nun realistisch? Indem du dich für dein Ziel anstrengen musst, aber noch genug Energie für deinen Alltag und andere Ziele hast.

Wenn du dich bisher mit Verkaufsgesprächen schwergetan hast, dann ist es unrealistisch, dass du monatlich 20 schaffst. Das kann mal in der Zukunft ein Ziel werden, aber für den Anfang reicht es aus, dass dein Ziel erreichbar ist.

Wenn du mal jeden zweiten Monat ein oder zwei Verkaufsgespräche führst, dann sind Monatlich 5 Verkaufsgespräche ein gut zu erreichendes Ziel: „Ich möchte monatlich 5 Verkaufsgespräche führen, damit ich meinen Umsatz steigern kann.“

Du merkst, dass sich die Formulierung angepasst hat, auf ein realistisch umsetzbares Ziel.


Der letzte Punkt ist Terminiert. In dem Beispielsatz ist ja von monatlich die Rede, reicht das als terminiert? Nein, denn mit terminiert ist auch ein Zeitraum gemeint, an dessen Ende überprüft werden kann, ob die Ziele erreicht wurden und welches Ergebnis daraus resultiert. Dann klingt das Ziel nach der SMART-Methode:

„Ich möchte in 2024 monatlich 5 Verkaufsgespräche führen, damit ich meinen Umsatz steigern kann.“

Außerdem wird sich das Ziel auch anpassen können. Wenn du dein Ziel nämlich erreichst, dann kannst du dir überlegen, ob du im kommenden Jahr die Anzahl der Gespräche auf 12 anhebst. Ziele sollen dir ja beim Wachstum helfen.


Es ist übrigens sehr hilfreich, dir Zwischenstationen im Jahr zu setzen, bei denen du kontrollieren kannst, ob und wie du in deiner Zielerreichung bist.

Falls du deinem Ziel hinterherhinkst, kannst du dir Maßnahmen überlegen, die dich in der Zielerreichung unterstützen.

Oder dein Ziel läuft so gut, dass du nach oben korrigieren kannst.


Wenn du es bisher eher gewohnt bist, dass dir berufliche Ziele von außen vorgegeben werden, dann fühlt es sich vielleicht etwas seltsam an, das jetzt selber zu machen. Es ist allerdings ein wichtiger Schritt für dich, um an deinem Erfolg zu arbeiten, deswegen nimm es bitte ernst und verfolge deine Ziele mit Freude und Ehrgeiz.


Falls du dich noch etwas unsicher fühlst, wie du dies genau angehen sollst, dann habe ich für nächste Woche einen weiteren Blogbeitrag für dich vorbereitet, der dir dabei helfen kann, deine Berührungsängste mit dem Planen von Zielen zu überkommen.


Und natürlich habe ich eine Podcast-Folge zu dem Thema aufgenommen und ich lade dich ein, sie dir über Spotify zu hören.

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